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Praktische Informationen von Behörden
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Brandschutz in Wohngebäuden

Die meisten, die bei Bränden in der eigenen Wohnung sterben, sterben an Rauchvergiftung. Mit dem richtigen Brandschutz wird das Risiko vermindert, dass jemand bei einem Brand verletzt wird oder stirbt.

Rauchmelder

Rauchmelder retten jedes Jahr Leben. Jede Wohnung muss mindestens einen zertifizierten Rauchmelder haben. Wenn die Wohnung groß ist oder mehrere Etagen hat, sollen mehrere Rauchmelder vorhanden sein. Der Ort der Anbringung ist sehr wichtig dafür, wie schnell der Rauchmelder Rauch entdeckt. Die Rauchmelder sollen in der Nähe von Treppen und in Fluchtwegen, am höchsten Punkt der Decke und mindestens 50 cm von den Wänden entfernt installiert werden (beachten Sie die Montageanleitung.). Die Raumelder müssen in allen Schlafräumen bei geschlossener Tür gut hörbar sein. Wenn Sie mehrere Rauchmelder in der Wohnung haben, sollten diese in Serie geschaltet sein, damit sie gleichzeitig eventuellen Rauch melden.

Der Eigentümer der Wohnung hat die Verantwortung für die Montage der Rauchmelder. Der Nutzer der Wohnung hat die Verantwortung dafür, den Rauchmelder zu testen (durch Druck auf den Testknopf) und die Batterie zu wechseln. Der Rauchmelder sollte jeden Monat getestet, die Batterie einmal im Jahr gewechselt werden.

Löschausrüstung ist vorgeschrieben

In allen Wohngebäuden sollen sich Löschausrüstungen befinden. Das kann entweder ein Löschschlauch oder ein Handfeuerlöscher (Mindestleistung 21A) sein. Der Eigentümer des Gebäudes hat die Verantwortung für die Montage der Ausrüstung. Diese soll sichtbar angebracht, leicht zugänglich und gewartet sein. Die Bewohner müssen die Ausrüstung benutzen können.

Brennt es und die Situation lässt es zu, können Erwachsene und ältere Kinder versuchen, den Brand mit dem Löschschlauch oder dem Handfeuerlöscher zu löschen. Setzen Sie sich keiner größeren Gefahr aus, denn Rauch von Bränden kann sehr giftig sein.

Das Wichtigste ist, Leben zu retten und Hilfe zu rufen. Versuchen Sie nicht, den Brand zu löschen, wenn die Situation bedrohlich ist. Verlassen Sie lieber das Gebäude und rufen Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 110 an. Alle, die in Norwegen wohnen, sind verpflichtet, Brände zu melden (110). Geben Sie immer die Adresse des Gebäudes an.

Brandschutzübungen zu Hause

Führen Sie regelmäßig Brandschutzübungen mit Ihrer Familie durch. Legen Sie fest, wie man andere informieren, die Feuerwehr rufen und das Gebäude evakuieren kann. Üben Sie, was Sie verabredet haben, wenn Sie eine Übung durchführen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Brände und wie man Bränden vorbeugen kann. 

Tipps zur Brandvermeidung zu Hause:

- Benutzen Sie Herd, Waschmaschine und Wäschetrockner nur, wenn Sie zu Hause sind und nicht schlafen. Kontrollieren Sie, dass Herd, Waschmaschine und Wäschetrockner ausgeschaltet sind, wenn sie nicht benutzt werden
- Schalten Sie den Fernseher mit dem Ausschalter aus, nicht nur mit der Fernbedienung
- Kontrollieren Sie, dass brennende Kerzen gelöscht sind, wenn Sie den Raum verlassen
- Kontrollieren Sie, dass elektrische Heizkörper nicht zugedeckt sind
- Beseitigen Sie Fett aus der Dunstabzugshaube
- Überprüfen Sie den Sicherungsschrank auf Schwelspuren oder starke Wärmeentwicklung
- Sehen Sie nach, ob es Schwelspuren an Leitungen, Steckverbindungen, Steckdosen und Lampen gibt.

Kontrollieren Sie die Elektroanlage

Hauseigentümer und Mieter sind aufgefordert aufzupassen, dass die Elektroanlage nicht überbelastet ist. Dies kann zu Bränden führen.
Es ist die Verantwortung des Hauseigentümers, dafür zu sorgen, dass sich die Elektroanlage in vorschriftsmäßigem Zustand befindet und ausreichend abgesichert ist. Bei kaltem Wetter wird mehr Strom zum Heizen verbraucht, was die Gefahr einer Überlastung erhöht.

Auch wenn Sicherungen die Elektroanlage schützen sollen, kann eine wiederholte Überlastung zu Bränden führen, besonders wenn die Anlage alt und nicht gut genug gewartet ist. Wenn die Sicherung häufiger herausspringt, deutet dies auf eine Überlastung hin. Dann ist es notwendig, den Stromverbrauch zu verringern oder die Wärmequellen auf verschiedene Stromkreise zu verteilen.

Hausbesitzer und Mieter können selbst eine einfache, aber wichtige Kontrolle durchführen:

• Sorgen Sie dafür, dass Schraubsicherungen fest eingeschraubt sind.
• Sicherungen, die zu warm sind, um sie anzufassen, sind überbelastet. Das Gleiche gilt, wenn Sicherungen oft herausspringen.
• Kontrollieren Sie, dass Steckkontakte, Leitungen und Verbindungen nicht braun verfärbt sind – das deutet auf Beschädigungen hin. Die entsprechenden Verbindungen müssen dann abgeschaltet und ausgetauscht werden. Der Geruch verbrannten Materials ist auch ein Gefahrensignal.
• Bei Verdacht ernsthafter Fehler oder Schäden soll der Hauseigentümer die betroffenen Geräte/Sicherungen abschalten und einen zugelassenen Elektriker kontaktieren.

Andere Ratschläge:

• Elektrische Heizkörper sollen ohne Verlängerungsschnur mit der Steckdose verbunden werden.
• Achten Sie auf bewegliche Wärmequellen und den Abstand zu brennbarem Material. Kontrollieren Sie, dass elektrische Heizkörper nicht zugedeckt sind.
• Bewegliche Heizgeräte sollten nur unter Aufsicht benutzt werden • Sorgen Sie für eine gute Wartung und einen vorschriftsmäßigen Zustand der elektrischen Anlagen und Ausstattung. Lassen Sie einen zugelassenen Elektriker den Zustand der Anlage überprüfen.
• Wenn Sie Fehler an der elektrischen Anlage entdecken, müssen Sie den Eigentümer oder einen Elektriker informieren, so dass der Fehler beseitigt werden kann.

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