Shortcuts
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Zum Hauptinhalt springen
Bildschirmfreundliche Version ein-/ausklicken.
Praktische Informationen von Behörden
Seite ausdrucken

Besonderer Sprachunterricht

Schülerinnen und Schüler der norwegischen Pflichtschule (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) haben Anspruch auf besonderen Norwegischunterricht, Muttersprachenunterricht und/oder zweisprachigen Unterricht in den einzelnen Fächern, wenn die Norwegischkenntnisse für den regulären Unterricht nicht ausreichen. Besonderer Norwegischunterricht beinhaltet verstärkten Unterricht in der norwegischen Sprache. Muttersprachenunterricht ist Unterricht in der Muttersprache, während bei zweisprachigem Fachunterricht das betreffende Fach in zwei Sprachen unterrichtet wird.

Die betreffende Schule muss selbst prüfen, ob eine Schülerin oder ein Schüler über genügende Norwegischkenntnisse verfügt oder nicht, und auf dieser Grundlage entscheiden, ob Anspruch auf eine Anpassung des Unterrichts besteht. Der Bescheid der Schulleitung über den eventuellen Anspruch auf besonderen Norwegischunterricht, Muttersprachenunterricht und/oder zweisprachigen Fachunterricht ist ein Verwaltungsakt. Wenn Sie als Schüler, Schülerin oder Erziehungsberechtigte(r) nicht mit dem Bescheid einverstanden sind, können Sie beim Regierungspräsidenten Ihres Verwaltungsbezirks (Fylkesmannen) Widerspruch erheben.

Für neuangekommene Schülerinnen und Schüler mit einer Minoritätssprache als Muttersprache, die Anspruch auf besonderen Sprachunterricht haben, hat der Schulträger die Wahl, ob der besondere Unterricht in getrennten Gruppen, Klassen oder Schulen angeboten werden soll. Ziel dieses Integrationsunterrichts ist die Vermittlung ausreichender Norwegischkenntnisse, damit der oder die Betreffende mit Erfolg am regulären Unterricht teilnehmen kann. Die Teilnahme an diesem Integrationsunterricht ist freiwillig.

An einen Freund senden

Per E-Mail einen Freund über diese Seite informieren