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Praktische Informationen von Behörden
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Urlaub und Urlaubsgeld

Alle Arbeitnehmer, die vor dem 30. Oktober zu arbeiten beginnen, haben Anspruch auf 25 Werktage Urlaub, bevor das Urlaubsjahr (dem Kalenderjahr folgend) endet, unabhängig davon, ob sie Anspruch auf Urlaubsgeld haben oder nicht. Diejenigen, die nach dem 30. Oktober beginnen, haben Anspruch auf sechs Werktage Urlaub. Eine normale Woche besteht aus sechs Werktagen, was bedeutet, dass 25 Werktage vier Wochen und einen Tag Urlaub in einem Urlaubsjahr ausmachen. Ein Arbeitnehmer hat Anspruch auf drei zusammenhängende Wochen in der Haupturlaubszeit vom 1. Juni bis zum 30. September. Auch den übrigen Urlaub kann ein Arbeitnehmer zusammenhängend nehmen. Die Urlaubsplanung sollte im Voraus diskutiert werden, aber der Arbeitgeber entscheidet, wann innerhalb des gesetzlichen Rahmens Sie Ihren Urlaub nehmen können.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber können schriftlich vereinbaren, bis zu zwei Wochen Urlaub ins nächste Urlaubsjahr zu übertragen. Das setzt voraus, dass beide Seiten damit einverstanden sind. Vorgezogener Urlaub kann auf die gleiche Weise vereinbart werden.

Sie können zwei Wochen Urlaub ins nächste Jahr übertragen lassen, wenn Sie wegen Krankheit daran gehindert waren, Ihren Urlaub vor dem Ende des Urlaubsjahres zu nehmen. Sie müssen den Anspruch vor dem Ende des Jahres geltend machen. Übertragener Urlaub aufgrund von Krankheit kommt zu anderem übertragenen Urlaub hinzu. Die Übertragung von Urlaub wegen Krankheit macht ebenfalls max. 12 Arbeitstage aus. Insgesamt kann der Arbeitnehmer somit 24 Tage Urlaub in das darauffolgende Jahr mitnehmen.

Urlaub, der entgegen den gesetzlichen Bestimmungen nicht vor dem Ende des Urlaubsjahres genommen wurde, wird ins darauffolgende Urlaubsjahr übertragen. Nicht genommener Urlaub verfällt also nicht, wenn Arbeitgeber und/oder Arbeitnehmer sich passiv verhalten und keine Initiative dazu ergreifen, den Urlaub zu gewähren bzw. in Anspruch zu nehmen. Eine Ausnahme ist nicht genommener Urlaub aufgrund von Krankheit oder Elternzeit. In diesem Falle soll verdientes Urlaubsgeld am ersten Gehaltstag des darauffolgenden Jahres ausgezahlt werden.

Das Urlaubsgeld wird im Jahr vor der Auszahlung (Urlaubsjahr) verdient. Es handelt sich um 10,2 % des Lohnes, der in dem Jahr gezahlt wurde, in dem das Urlaubsgeld verdient wurde. Gewöhnlich wird das Urlaubsgeld im Juni ausgezahlt. In diesem Monat zahlt Ihr Arbeitgeber nicht das gewöhnliche Gehalt. Hierbei handelt es sich um Geld, das Sie erhalten, wenn Sie Ihren gesetzlichen Urlaub nehmen. Sie können das Urlaubsgeld eine Woche vor dem Urlaub ausgezahlt bekommen oder mit der Endabrechnung, wenn Ihr Arbeitsverhältnis endet. Arbeitnehmer, die krankgeschrieben sind, können keinen Anspruch auf Urlaubsgeld erheben, bevor sie den Urlaub wahrnehmen oder das Arbeitsverhältnis beenden. Der Urlaub wird mit dem Arbeitgeber vereinbart und NAV gemeldet, damit bei Auszahlung des Urlaubsgeldes die Auszahlung des Krankengeldes unterbrochen wird.   Man sollte daran denken, dass pro Jahr für 11 Monate das Gehalt ausgezahlt wird und für 1 Monat das Urlaubsgeld.

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