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Praktische Informationen von Behörden
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Kündigung

Der Arbeitgeber kann einen Arbeitnehmer kündigen, wenn dazu ein sachlicher Grund vorliegt. Der sachliche Grund muss entweder mit dem Arbeitnehmer oder mit den Verhältnissen des Arbeitgebers/des Unternehmens zusammenhängen. Ein Beispiel für  Verhältnisse des Arbeitnehmers ist ein ernsthafter Verstoß gegen den Arbeitsvertrag. Beispiele für die Verhältnisse des Arbeitgebers/Unternehmens sind notwendiger Arbeitskräfteabbau und Umstellungsmaßnahmen. Die Kündigung soll schriftlich erfolgen, von Seiten des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers. Die Kündigung durch den Arbeitgeber soll schriftlich übergeben oder per Einschreiben mit der Post geschickt werden. Der Arbeitnehmer kann eine schriftliche Begründung für die Kündigung verlangen. Die Kündigung soll Informationen für den Arbeitnehmer zu seinem Recht zu verhandeln, zu seinem Klagerecht und zu seinem Recht, im Arbeitsverhältnis zu verbleiben, wenn eine Verhandlung gefordert wird, enthalten. Wünschen Sie eine Verhandlung zur Kündigung, müssen Sie Ihre Forderung innerhalb von 14 Tagen nach dem Zugang der Kündigung vorbringen. In diesem Falle sollten Sie bei einem Rechtsanwalt oder einer Gewerkschaft Rechtsbeistand suchen. In Norwegen entscheiden in diesem Falle die Gerichte.

Ist nichts anderes vereinbart, beträgt die Kündigungsfrist einen Monat und wird vom ersten Tag des Monats nach der Kündigung gerechnet. Darüber hinaus enthält das Gesetz verbindliche Regeln über Kündigungsfristen von 14 Tagen bis zu sechs Monaten, abhängig von der Anstellungszeit und dem Alter des Arbeitnehmers.

Ein Arbeitnehmer, der ganz oder teilweise krank geschrieben ist, darf in den ersten zwölf Monaten nicht aus diesem Grunde gekündigt werden. Kann der Arbeitgeber nicht beweisen, dass die Kündigung nicht aufgrund der Krankheit erfolgte, ist die Kündigung gesetzeswidrig.

Nach dem ersten Jahr kann die Krankheit einen sachlichen Kündigungsgrund darstellen, was jedoch konkret einzuschätzen ist.

Eine Arbeitnehmerin, die schwanger ist, kann deshalb nicht gekündigt werden. Kann der Arbeitgeber nicht beweisen, dass die Schwangerschaft nicht der Kündigungsgrund ist, ist die Kündigung ungesetzlich.

Eine Arbeitnehmerin im Mutterschutz, in Betreuungsfreistellung oder im ersten Jahr der Elternzeit kann nicht mit Wirkung innerhalb der Abwesenheitszeit gekündigt werden, wenn dem Arbeitgeber bekannt ist, dass die Abwesenheit aus diesen Gründen besteht. Hat ein Arbeitgeber einen sachlichen Grund für die Kündigung, beginnt die Kündigungsfrist am Ende der Freistellungszeit. Das Gleiche gilt bei Adoption.

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