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Praktische Informationen von Behörden
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Freistellung

Arbeitnehmer haben Anspruch auf Freistellung im Zusammenhang mit Schwangerschaft,  der Geburt eines Kindes und Elternzeit. Der Anspruch auf Freistellung im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes bedeutet, dass die Eltern zusammengerechnet das Recht haben, bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes von der Arbeit freigestellt zu werden. Das erste Jahr wird von NAV bezahlt. Der Arbeitgeber kann verlangen, dass die Freistellung ohne Unterbrechung erfolgt. Dies lässt sich mit dem Bedarf des Arbeitgebers begründen, die Personalplanung entsprechend anpassen zu können.

Eine Arbeitnehmerin hat das Recht, für die Zeit des Stillens des Kindes frei zu nehmen. Diese Freistellung ist unbezahlt.

Arbeitnehmer haben das Recht auf Freistellung, wenn ihr Kind oder der Betreuer des Kindes krank ist. Dieses Recht endet mit Ablauf des Jahres, in dem das Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, und gilt in jedem Jahr für zehn Tage oder für 15 Tage, wenn man mehr als zwei Kinder betreut. Wenn das Kind chronisch krank oder behindert ist, hat der Arbeitnehmer zusätzliche Rechte. Das Arbeitsschutzgesetz regelt die Freistellungsmöglichkeiten. Die Schwangerschaftskontrolle bildet die einzige Ausnahme. Das Arbeitsschutzgesetz gewährt hierbei den Anspruch auf Lohn während der Freistellung. Die Ansprüche im Zusammenhang mit diesen Formen der Freistellung sind im Übrigen im Sozialversicherungsgesetz („folketrygdloven“) geregelt. Weitere Informationen über diese Unterstützungsleistungen erhalten Sie bei NAV.

Ein Arbeitnehmer hat Anspruch auf Freistellung während der Ausbildung für maximal drei Jahre, wenn er mindestens drei Jahre gearbeitet hat und in den vorhergehenden zwei Jahren beim gleichen Arbeitgeber angestellt war. Damit diese Freistellung gewährt werden kann, muss die Ausbildung Teil eines organisierten Ausbildungsangebotes sein, muss aber in keiner Beziehung zu der Arbeitsstelle des Arbeitnehmers stehen. Diese Freistellung kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn sie einer verantwortlichen Planung des Betriebs im Unternehmen im Wege steht.

Arbeitnehmer haben auch das Recht auf Freistellung, wenn sie nahe Angehörige in der Endphase des Lebens pflegen, Wehrdienst leisten oder öffentliche Ämter ausüben.

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