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Praktische Informationen von Behörden
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Freistellung durch den Arbeitgeber

Ein Arbeitgeber kann, ganz oder teilweise, durch Freistellung („permittering“) zeitweise von der Lohnzahlungspflicht befreit werden, und der Arbeitnehmer seinerseits von der Arbeitspflicht. Sachgründe für eine solche Freistellung können Auftragsmangel, volle Lager, Unfälle u.ä. sein. Obwohl der Arbeitnehmer freigestellt ist, besteht das Arbeitsverhältnis weiterhin.

Die Freistellung muss 14 Tage vor ihrem Beginn schriftlich angekündigt werden, während der Arbeitnehmer in dieser Zeit bis zum Beginn der Freistellung seinen normalen Lohn erhält. Nach Ablauf der 14 Tage folgt ein Zeitraum, in dem der Arbeitgeber den Lohn fortzahlen muss, zurzeit fünf Tage oder 15 Tage – bei weniger als 40 % Freistellung. Die Obergrenze für die Freistellung von Arbeitnehmern liegt im Moment bei 52 Wochen. Die Anzahl der Lohnfortzahlungstage und die Höchstzeit der Freistellung können variieren. Die aktuell gültigen Fristen erfahren Sie bei NAV.

Kündigt der Arbeitgeber den freigestellten Arbeitnehmer, endet die Freistellung sofort. Der Arbeitnehmer hat Arbeitspflicht und der Arbeitgeber hat Lohnzahlungspflicht in der vereinbarten oder gesetzlich festgelegten Kündigungszeit, auch wenn er keine Arbeit anbieten kann. Der Arbeitnehmer seinerseits kann während der Freistellung nach Beendigung der Lohnfortzahlung mit einer Frist von 14 Tagen seinen Arbeitsvertrag kündigen.

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